Felix Denicoló

Man nannte sie die „Grödner Zwillinge“. Felix Denicoló, der Älteste von beiden, setzte seine sportliche Karriere bis zu den Ski-Weltmeisterschaften 1970 in Gröden fort. Carletto Senoner, Weltmeister im Slalom von Portillo (Chile), hatte bereits seine Ski-Karriere beendet.

Mit 17 gewann Felix Denicoló die Europameisterschaften in der Abfahrt und im Riesenslalom in Jahorina (Bosnien). Im darauffolgenden Jahr wurde er in Sestriere Europameister in der Abfahrt und in der Kombination und war seitdem, bis zu der Ski-WM 1970 in Gröden, dauernd in der Ski-Alpin-Nationalmannschaft.

1960, nahm zum ersten Mal an den Olympischen Winterspielen in Squaw Valley teil. Im darauffolgenden Jahr erreichte er Rang 6 in der Abfahrt in Gröden und Rang 8 in der Lauberhorn-Abfahrt.

1962 holte er sich in Bormio seinen ersten Slalom-Titel bei den Italienmeisterschaften. Noch im selben Jahr wurde er bei den Weltmeisterschaften in Chamonix 8. im Riesenslalom.

1964, eine Verletzung beeinträchtigte die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele von Innsbruck. Im selben Jahr wurde er aber Italienmeister in der Abfahrt am Abetone.

1965, seine sportliche Kondition verbesserte sich und belegte in Wengen den 8. Platz in der Abfahrt und den 3. in der Kombination, hinter Karl Schranz und Hugo Nindl.

1966, in Hindelang wurde er 5. im Slalom. Im Riesenslalom belegte er den 6. Platz in Adelboden und den 2. in Saalbach. Bei den Weltmeisterschaften von Portillo erreichte er Rang 8 in der Kombination. Ein irregulärer Austausch von Startnummern im Riesenslalom hatte ihn ziemlich verbittert.

1967 In Courmayeur wurde er Italienmeister im Slalom und im Riesenslalom.

Nach einem kurzen Leistungsrückgang gewann er 1969 die berühmte 3-Tre in Madonna di Campiglio. Bei den Italienmeisterschaften in Bardonecchia holte er sich den Titel in der Kombination.
Nach der Ski-WM in Gröden 1970 beendete er seine Skikarriere. Im Dezember desselben Jahres gab er die Eröffnung des Hotels Pralong bekannt.